Zuſatz. zu S. 474» 679
„Jetzt ſind 138 Oefen mit eben ſo viel großen p» Pfannen, und- einer gleichen Anzahl Beypfannen „im Gange. Ueber jedem Ofen oder Feuerheerde „ſtehet eine große und eine Beypfanne- Die Pfan- „nen ſind aus Eiſenblech gefertigt 3 die großen ha- „ben 16 Fuß Länge, 17 Tuß Breite, und 1 Fuß „Höhe im Borde. Die Beyvyfannen haben 17 Fuß „Länge 5 7 Fuß Breite, und 10 Zoll Höhe'm „Borde. Ueber zwey Pfannen befindet ſich. ein „auf ſteinernen Pfeilern ruhender-gewölbartiger „hölzernen Brodevyfang, welcher den dur< das „Feuer abgetriebenen Dunſt, in einem runden Rohr, „zum Dache hinausführt, und welcher an den Seiten, „Koſten zum Satz ausſchlagen, und unter demſeiven „noch'bewegliche Klapladen enthält, durch welche die „Pfanne während der Zeit, da nicht Salz auszte- „ſdlagen wird, verſchloſſea- werden kan. Hie- „dur wird beſonders Reinlichkeit, und eine län? „„Zere Dauer der Siedegebäude erhalten. Vcht Oe- „ſen mit der eben beſchriebenen Pfannereinrich- „tung befinden ſich in 2 neuen maſſiven Siedehäu- „ſern, in denen noh auſſecdem Einrichtungen zur „Salztro>nung auf Gerüſien, mit der von den „Oefen wegziehenden, und durch eiſerne gegoſſene „Röhren geleiteten Hitze, gemacht find, unter wei- „<hen die Salz- Magazine liegen, wohin das „trockene Salz,. ohne viel Mäühe für die Arbeiter, „von den Gerüſten geſtürzt werden kan, Die „übrigen 19 Defen nebſt den dazu„gehörigen Pfans- „nen, beſinden ſich in 5 kleinern Gebäuden, denen „die Einrichtung zur Trocknung und die Magazine „fehlen, und welche interimiſtiſch aufgeführt wur- „den, da die maſſiven Siedegebäude, nicht ſo „ſchnell als der dringende Salzabſatz es rnoth- „wendig machte, erbauet werden konten. Grdß- „tentheils wird mit Torf gefeuert, der aus den, „oberhalb Lüneburg an der Ilmenau, gelegenen „Torfmooren, avf Rechnung der Saline, Fxe- „ſtohen, und auf dem genanten Fluße angeſhift Uu 4„wird
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