678 Zuſatz zu S. 474.
„ſowohl bey der Hauptquelle, als anch bey der im „Schildſtein, einem Gypsbruche, beſindlichen Ne- »„benquelle, veobachten.- Die BWertiefung( dex »» Sand genant), wohin die Sole von den in 2 klei- „nen Stellen liegenden Quellen zuſammnengeleitet „wird, iſt gegen den hereindrängenden Sumpfbo: „den ſehr ſinrei?, wie ein umgekehrter Kegel, »»bbgleich dieſem Zwee nicht anpaſſend, und zu „wiibar, gefaßt. Meohre Waſſerquellen, welche „in der Nähe der Solquelle fich finden, werden in „eigenen Behältern aufgeſammelt, und mit Hande „pumpen von. Zeit zu Zeit ausgspumpet, damit „ſie ſich niht mit der Sole vermiſchen und dieſe „verſchlimmern können, Die Sole wird in ein „149 Fuß langes, 44 JTuß breites, und 8 Fuß „tiefes, 90 Fuß höher als die Quelle liegendes Re: „ſexvoix durch einige Pumpen gehoben, welche von „einem bey der Stadtmüßle angelegten Waſſerrade, „mittelſt eines 3630 Fuß langen Kunſtgettänges, „aetrieben werden. Dieſes Künſigeſtänge hebt die , Pumpen bloß in Ziehen wird zum Theil von „hängenden, zum Theil:von ſtehenden Schwingen „getragen, iſt an bom: ehemaligen Feßungsmauern „der Stadt her, uns a*t“Ende über den Feſungs- „Wall gefährt, und inoß desbalb, weil es die „ein: und ausſvringenden Feſtungsmauern verfolgt, „ſeine Richtung vielmal verändern, weshalb es, „neben andern Lavollfommenheiten, verbältniß- „mäſſig für eine geringe Würkung zu viel Kraft „erfordert.:
„Das Reſervoir hät folgende Zwecke: einen be- „ſtändigen Vorrath von Sole, auf den Fall einer „kurzen Reparatur an der Kunſt, aufbewahren zu „föntien; die Abklärung der Sole von mechaniſch „beygewiſchten Unreinigkeiten, und eine immer „gleich ſchneile Speiſung der Pfannen, alſo einen „leihen Siedungsbetrieb, zu erhalten,
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