t, Zuſatz zu S. 474« 677
„Es wurden deshalb ſchon vor mehren Jah» „ren Commiſſionen zur Unterſuchung des Uebels „von Königl. Regierung niedergeſeßzt, und von Zeit 3:„zu Zeit Verbeſſerungsvorſchläge gethan, dennoch 4|„blieb es mit der Verfaſſung und den Anſtalten ) Gall|„veim alten, bis im Jahre 1797 eine ebenfals
)„von Königl. Regierung in Hannover geſeßte Coms
]„miſſion die alte Einrichtung gründlich unterſuchte,
|„den Plan zu einer verbeſſerten Berfaſſung, und,
Ww„mit Zuziehung eines ausländiſchen Saliniſten, zu „einer verbeſſerten Fabrications- Anſtalt entwarf. „Dieſer ward gebilligt, und in ſelbigem Jahre „ward auch die Ausführung angefangen. Nach
DN dem Abdi)
e wird abet; 3:? IEE: im ja 5„dieſem Plan iſt die alte Verfaſſung gänzlich auf- (830 hy„gehoben, das alte Salzwerk abgebrochen, und Ww„ganz neue Gebäude ſind mit verbeſſerter Einrich-
39 nied, Wp„tung erbauet worden.
I dieſes 6) |„Die Haupt- Quell2 hat unter den bis jeßt Walten|„bekanten Salzquellen die reichhaltigſte Sole, - Feen„auſſer einer kleinen Quelle von den vielen in Reiz |„„FGenhall in Bayern, Sie enthält 3 Theile Waſ-
BE? jehje u)|„ſer und 1 Theil Salz zomit auſſerſt wenig fremd2
Sf Gm|„artigen Theilen. Ihr Zufluß iſt veränderlich, ſo- 4 m|„wohl in Qualität, als'Iuantität, und, was bey Mb]„mehren Solquellen der Tall iſt, ſo bald die Zum)| 5 Quantität zunimt, verbeſſert ſich die Qualität. Me„Im Durchſchnitt giebt ſie jede Minute 6 Calen- „berg. Cubicfus. Auſſer dieſer Hauptquelle giebt Ee(it m„es in der Nähe des Salzwerks no 5 Nebenz =KNUCK, quellen, die aber weit geringhaltiger ſind; ſie EPrints" enthalten zum Theil 12 Theil Waſſer, und ein E EN„Theil Salz, und werden jet nicht benußt« Unz- » EU UANG„gefähr 200 Fuß von'der Hauptquelle befindet S8: Inſam„ſic) auch eine Schwefelwaſſerquelle, Die Lüne2 gi jmd 2„burger Salzquellen entſpringen aus der bey dies 114„ſer Stadt zu Tage ausgehenden ältern Gyps-
»Formation, weldye auc) die Gebirgsart des be- “„kanten Kalkbergs bey Lüneburg iſt, Man kan dieſes Uu 3„0“


