675 Zuſatz zu S. 474.
Nahrid<t
von dem neueſten Zuſtande des Salzwerks zu Lüneburg.
Zuſaß zu S,. 474.
Dieſe Nachricht habe ich erſt nad) dem Abdrucke des 26ſten Abſchnittes erhalten; ſie wird aber ge- wiß vielen ſo angenehm ſeyn, daß ich kein Be- denken trage, ſie hier no beyzufügen. Ich vers danke ſie dem Herrn Salindirecetor Friedr, Aug. Senff, weicher um die Verbeſſerung dieſes Salz? werks große Verdienſie hat,
«(Es liegt dieſes Salzwerk innerhalb den Mauern „der Stadt, und hat aljo die Vortheile des ſchiff: „baren Ilmenaufluſſes. Die Quelle gehört unter „»die älteſien Solquellen, welche auf Salz benußt » worden ſind. Schon vor 1000 Jahren, muß, „nach Documenten über Verſchenkung des Salz» »,Zolles, hier Salz geſotten worden ſeyn. Dieß »»bewies aud) die ſeit dem Anfange des Salzwerks „bis auf die neueſte. Zeit unverändert beybehaltene „»Einrichtung. Es hat viele Theilhabe:, wozu » Königl. Cammer, mehre Stifter und Klöſter, die ».Stadt Lüneburg, und noch viele Privat- Perſo- »,.nen aehdren. Ungeachtet vieler vortheilhaften „Umſtände kam doch dieſes Salzwerk ſehr in Ver- »fall, woran, ſchlechte Fabricafions- Anſtalten, „und ſHlechter Betrieb, beſonders aber eine äuſ- ſerſt verwickelte, zeder Verbeſſerung hinderliche »» Verfaſſung, Schuld waren,-
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