680 Iuſatz zu S. 474,
„wird. Bigher iſt neben dem Torf auch Holz ges »„brant worden, weil ſich die Anſtalten zur Torf- „anlieferung in der Maaße nicht haben ausdeh- „nen laſſen, als die, wegen ſtarken Salzabſages, ».vermehrie Siederey den Verbrauch der Brenn- ».- materialien veraqrößerte. Künftig wird blos Torf „als ein wohlfeileros Material geörant werden.
» Mit den nur beſchriebenen< iedeanſtalten „werden wöchentlich 200 Laſten Salz a 4000 Pf, „gefertigt. Das Salz wird nach dem Gewichte, »zum Theil in Tonnen, zum Theil in Säcken, „verlauft. Man hat auf die Laſt 10 Tonnen, die »„Zonne zu 400 Pf,, oder auch 12 Tonnen zu ver- »„hältnißmäßig leichterm Gewicht desgleichen auf ».die] Laſt 20 Säcke a 200 Pf. oder auch 24 Säcke » zu verhältnißmäßig leichterm Gewicht.
» Der Abſaß gehet theils in das Inland, theils »„nad) Hamburg, Lübeck, in das Bremenſc<<e, und ,. Hollſteiniſche. Seit Anfang der neuen Einrich- »1u0ng, hat ſich derſelbe von Jahr zu Jahr ver: »„ mehrt, wozu beſonders die Magazine, welche „vom Salzwerke an mehren Orten angelegt worz2 „den ſind, veygetragen haben, In einem gröſ: „ſern Verhältniß als der Nbſatz hat ſich auc die „Ausbeute vermehrt,
„Uebrigens hat dieſes Salzwerk noch manche »» Nebenbetriebe; z. B, eine Ziegeley, worauf ge- »gZen 30 verſchiedene Arten Steine gemadyt wer- „den; eine Kalkbrentterens; mehr als 105 Pferdes; „eine eigne Schiffart unterhalb Lüneburg bis Ham: „burg, und überhaupt in die Elbe; Ferner ober: »haib Lüneburg bis Uelzen mit 20 eigenen Fahrzeu »3en; ein Moorbetrieb in mehr als zehn verſchies ».denen Torf- Mooxen. Auch mit der Sonnen? »» Salz: Fabrication ſind ſchon ſehr glückliche Vers „ſiche gemacht worden, welche den Anfang dies »jer wichtigen Anſtalt für den künftigen Som? „ner beſtimmen".
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