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Anleitung zur Technologie, oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen, vornehmlich derer, welche mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in naechster Verbindung stehn : nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte / von Johann Beckmann
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Einleitung, 8. 9. 25 EG:"00

Waterialien nent man die vohenoder ſhon zum Theil bearbeiteten Naturalien, welche Handwerke verarbeiten. LIebenmas terialien heiſſen ſolche, welche bey der Verar- beitung, als Hülfsmittel dienen.»Z5ands werkszeug, Werkzeuge, ſind die verſchie- denen Geräthe, womit die einzelnen Arbeiten verrichtet werden. Werkſtielle heißt der Plaß, der zu einer gewiſſen Verarbeitung eingerichtet iſt. BRunſtwörter ſind Benenz- nungen und RedenSarten ,- welche einzelnen oder mehren Handwerken für ihre Arbeiten und Werkzeuge eigen ſind. Waatren ſind die verſchiedenen Producte der Handwerke, die man bey den ſchönen Künſten Runſtſtücke oder Runſiwerke zu neunen pflegt,

1. Die Geſchilichkeit der Handwerker, und die Künſtlichkeit der Werkzeuge, ſtehen meiſtens in verkehrter Verhältniß. Je künſtlicher die Werk2 zeuge, deſto einfältiger die Arbeit.

2, Die Kunſtwörter gehören zu dem noch uner- kanten Reichthum unſerer Sprache. Die mei- ſien ſind ſehr alt, viele ſind verſtümmelte Fremdlinge, und von wenigen iſt Ableitung und Rechtſchreibung unterſu<t und beſtimt. Eine vorläufige Entſchuldigung einiger Fehler, weldye ich nicht habe vermeiden können.

3+ Es iſt unangenehm, daß einerley Werkzeuge und Arbeiten, bey verſchiedenen Handwerken, ganz verſchiedene Benennungen haben, und daß einerley Dinge bey Handwerkern ee

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