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Anleitung zur Technologie, oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen, vornehmlich derer, welche mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in naechster Verbindung stehn : nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte / von Johann Beckmann
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Einleitung 5. 5- 9

in Bayern die Rnaben, welche in dem noh fo genanten Knabenhauſe beyſammen wohnen,

5. Um den Uebergang vom Lehrzwange zur Meiz- ſterſchaft etwas aufzuhalten, unterſcheiden die Handwerker Junggeſellen von Altgeſellen.

8. 5-

Theils zur Erweiterung der Kentniſſen, theils zur Verhütung, daß nicht jeder Geſell ſich gleich neben dem Meiſter ſee, iſt. das Geſeß gemacht, daß die Geſellen v'iſen müſ- ſen. Um das Reiſen oder die Wanderung zu erleichtern, ward bey einigen Innungen das Geſchenk eingeführt. Um gelernte Gez ſellen von Betriegern zu unterſcheiden, ward ein Ceremoniel angenommen, der Zandwerts- gruß eingeführt, und Kundſchaft gefodert.

1+ Hieraus entſteht der Unterſchied zwiſchen ges ſchenkten, und ungeſchenkten Handwerien,

3, Die erſten Reiſen der teutſhen Handwerker waren nac Wälfchland, wo die Künſte älter und vollkommener warev. Manche teutſche Kunſtwörter ſtammen daher von italieniſchen ab, und vermuthlich ſind mehr nüßzliche Kente niſſen durch die Handwerker aus Jtalien, als durch die Petits Maitres äus Frankreich gez hogler worden.

YE OO Um den Meiſtern Geſellen, und den wandernden Geſellen Arbeit zu verſchaffen, A 5 ge?