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Anleitung zur Technologie, oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen, vornehmlich derer, welche mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in naechster Verbindung stehn : nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte / von Johann Beckmann
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| 6 Einleitung. 85. 3.

von anderer Lonte Fleiß gefuttert. werden ſol-

len. Nicht alſo! Bethe und arbeite, iſt ein

allgemeines Geſes. Keibnitz war Bibliothe-

| kax in Hannover; Wewton war Ober: Münzz-

) meiſter in London z iſt es erwieſen, daß ſie der

| Welt nützlicher geweſen wären, wenn ſie, ohne

edienung, von. reichen Canonicaten gezährt hatten?

8. Z-

Als Teutſhland noch feine andere Städte, als Römiſche. Grenzfeſtungen und Wendiſche Städte hatte, gewonn und verfertigte ſich je- der ſelbſt, oder ließ dur< ſeine Leute oder | Leibeigene gewinnen und verfertigen, was er 8 brauchte. Als aber mehr Feſtungen ervichtet wurden, wurden den Bewohnern der Burg, den Bürgern, Handwerke, Handel und Wiſ- ſenſchaften zu Gewerben beſtimt. Seit dieſer R Zeitentſtanden in Teutſchland römiſch geformte Im Zünfre, Gilden; Innungen, oder geſeß-

IZ lich, durc< Gildebriefe, beſtätigte Geſell- 1:- M* ſchaften, welche ausſchlieſſungsweiſe gewiſſe Gewerbe, vornehmlich Handwerke, trieben. j' Dadurc ward Handwerken, die keine Zünfte BU. erhielten, dex Nämen, und mit ihm der gleiche Rang abgeſprocyen.

| y I, Ludewigs Behauptung, daß Kayſer Hein- N rich 1. die Zünfte angeordnet habe, iſt eben ſo unrichtig, als die Meinung des Heinec- ciUs, daß die teutſchen Züunfte,nur Nächamun- gen der Römiſchen Einrichtung wären. 4 ehe

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