Teil eines Werkes 
2 (1824)
Entstehung
Seite
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nie zwey unmittelbar hinter einander gebauet wet- den dürfen/ wenn wir der Brache ohne Schaden ent» gehen, und nach dieſem Syſteme wirthſchaſten wollen-

PENZDE

Ginige oberflächliche Halbwiſſer(profanum noxium- que yulgus hominum!) die nur wenig reine und rich- tige Begriffe von dieſem AFerbauſyſteme haben, und gleichwohl lächerlicher Weiſe daſſelbe, ohne es einmal recht zu kennen, immer im Munde führen, glauben zwar, und wollen auch andere glauben machen, die ganze Weſenheit deſſelben beſtehe darin, daß immer zwiſchen zwey Getreideſaaten ſchlechterdings irgend ein Futter- gewächs eingeſchaltet werde, gleichviel, ob wir deſſen nöthig haben, oder nicht. Ja Manche, die zu ihrem und anderer Unglüde zwar Vieles geleſen, aber nichts verdauet haben, gehen in ihrer Modeſucht noch wei- ter, und projektiren uns oft Feldrotationen/ nach welchen kaum der vierte Theil unſers A&ers mit Ge- treide, alles Übrige aber mit Futtergewächſen beſtellet werden ſollte. Wozu ſoll nun aber das Futter dienen, das wir über diejenige Quantität hervorbrächten, die zu vollkommener Ernährung des verhältnißmäßigen Viehſtandes erforderlich iſt. Möchten doch dieſe mo- dernen Herrn einmal bedenken, daß der Futterbau, ſo 16blich und ſo nüßlich er auch an ſich, und ſo nothwendig er unter manchen Umſtänden iſt, doch im- mer nur als Mittel zum Zwede betrachtet werden MUB enn 4» 15;(8

Da, wo man entweder gar keine, oder doh nur ſehr wenige Wieſen hat, die bey weitem nicht hin- 2*