Teil eines Werkes 
2 (1824)
Entstehung
Seite
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doch immer auch ihren Nahrungsantheil aus dem Boden ziehen. So weiß ferner bey uns jeder verſtän- dige Bauer, daß der Weißen unmittelbar nach Gerſte nie recht gedeiher- der A>er mag auch noch ſo ſehr in Kraft ſeyn, und man mag auch anſtellen was man will. Szäet man aber über die Gerſte rothen Saat- klee, und bauet den Weißen erſt das darauf folgende Jahr in die Kleeſtoppel, ſo wird er=- wenn anders der Klee gehörig beſtaudet war=- in der Regel ſelbſt denjenigen übertreffen, der in reine und gedüngte Brache geſäet worden. Nach Kartoffeln lehite mich die Er- fahrung, daß der Weißen nie gut gerathe, ſelbſt dann nicht, wenn dieſe Kuollenſrucht in reichlichem Dünger gebauet worden. Die Gerſte aber wird darnach uns übertrefflich ſchön, und ſo ſchön, wie ſie nur immer nach der reinen Brache werden kann, obgleich die Kartoffeln unläugbar ſehr ausſaugend ſind; und läaſ- ſen wir nach Gerſte entweder Wien oder Klee, und dann erſt Weiten folgen, ſo können wir dieſen in eben ſo großer Vollkommenheit erwarten, ob ihm gleich nach den Kartoffeln no< die Gerſte vorherge- gangen, die doch nach aller Welt Erfahrung nicht wenig ausſaugend iſt. Und ſo ließe ſich dieß in un- zähligen Beyſpielen fortführen, woraus ſonnenklar ero hellte, wie groß der Einfluß der Gewächſe auf Ge- wächſe iſt, und, wie ſelbſt manche ſtark ausſaugende Pflanzen dennoch die beſten Borläufer für manche an- dere ſind. G.1172-

Eben in dieſem Sinne der relativen Verbeſſerung, und in feinem andern, unterſcheiden wir ſämmtliche Dek. der Landw, 2- Th, 2