Teil eines Werkes 
2 (1824)
Entstehung
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gleichſam eines Theiles unſerer>er beraubt, ſo dringend nothig haben, daß wir derſelben, wir mögen auch macdyen was wir wollen, ſchlechterdings nicht entbehren können. Dagegen giebt es wieder andere Wirthſchaftsarten, bey denen die Brache als etwas ganz Nußloſes/ und uns nur muthwilliger Weiſe ei- nes großen Theils unſerer Gründe Beraubendes mit Necht getadelt und verworfen wird, Der Grund hie- von liegt darin, weil nach den erſtern nur lauter Ge- treide» oder Halmfrüchte, mit Ausſchluß faſt alles Übrigen, gebauet werden, welches, wenn es mehrere Jahre hinter einander, ohne dazwiſchen tretender Brache, fortgeſeßt würde, den A>er ſehr bald ganz unfehlbar verwildern müßte, ſo wie dieß jedem ge- meinen Bauer von ſelbſt einleuchtend iſt, und gar nicht dem geringſten Zweifel unterlieget; wogegen nach den andern in der Regel nie zwey Halmfrüchte hinter einander folgen, ſondern zwiſchen beyde immer irgend eine andere den Boden reinigende und verbeſſernde Frucht eingeſchaltet wird, wodurch denn natürlich die Brache ſehr leicht entbehret werden kaun, ohne daß die Verwilderung des A>ers zu befür<ten wäre.== Ein anderes<arakteriſtiſches Merkmahl, wodurch ſich ſämmtliche Wirthſchaftöarten dieſes Hauptſyſtems we- ſentlich von einander unterſcheiden, iſt dieß/ daß bey einigen ſämmtliches Futter außer dem Aer erzeuget werden muß, ſo daß eine ſolche Wirthſchafſt der Wieſen und Weiden nicht nur nicht entbehren kann, ſondern dieſe ſogar immer in einem richtigen Ver- - hältniſſe haben muß, wenn ſie auch nur mit einigem Glüde und Gelingen geſührt werden ſoll; wogegen