Teil eines Werkes 
1 (1823)
Entstehung
Seite
221
Einzelbild herunterladen

ien 221 4

vkonomiſch- richtig geſchäßt werden ſollen=- bloß der Grund und Boden, und die darauf befindlichen le- benden und todten Materialien in Betracht gezogen werden.. Man ſchätßt zuvörderſt den Boden nach Ana- logie und nach agronomiſchen Grundſäten, als ob er ein AFer, eine Wieſe, oder eine Weide wäre; dann ſchäßt man ſämmtliche Bäume und Geſträuche nach den Grundſätgen der Forſttaxation 3; und endlich ſchätßt man die Materialien der Gebäude, in ſofern dieſe auch zu andern und nüßlichen Zweden verwendet wer- den könnten. Denn inſofern dieſe und ähnliche Ge- genſtände bloß zum Luxus und Vergnügen dienen, kann darauf von einem ökonomiſchen Schäßer durch» aus keine Rüficht genommen werden, wenn er an- ders richtig verfahren, und nicht überſchägen will; wohl aber kann der Käufer ſelbſt, wenn er an Der- gleichen Vergnügen findet, dieſem ein verhältnißmäßi- ges Opfer bringen, und Etwas Über die Schäßung biethen, da er Herr ſeines eigenen Vermögens iſt, und da jeder größere Güterbeſißer doM auch auf Ver- gnügen einige Rüdſicht nehmen darf, wenn nur dar» über der Nugen, ohne welchem wohl auch das Ver»- anügen in die Länge nicht beſtehenj kann, nicht all» zuſehr aus den Augen geſeßt wird.

6.153.

Fiſchteiche, und fiſchreiche Flüſſe und Bäche wer» den am beſten und richtigſten, nac) dem jährlichen Durchſchnitt3ertrage, und dem nach Abzug des Ab- zuziehenden, daraus hervorgehenden Reinertrage ge-

ſchäßt.