den Boden beſonder8 ſc<äßt, und dann die Summen zuſammen addirt, gewürdert werden- Man merke ſid) aber beſonder3 wohl, daß bey dieſen Grundſtü>en das örtliche Klima und die Lage weit mehr noch als der Boden ſelbſt in Betrachtung kommen, da von die- ſen äußern Umſtänden ihre Fruchtbarkeit, ſo wie die Qualität und der Werth der Obſtfrüchte ganz vor- züglich abzuhängen pflegen,
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Sind die Weingärten auf ganz freyem, und zwar auf ſolchem Grunde, der nach Belieben auch zu andern Zwecken benußet werden könnte, ſo kann man ſie zwar auch ſo ſchägen, daß man zuerſt den Grund und Boden nach den Grundſäßen der Agronomie ab- ſchäget, dann den Werth der darauf befindlichen Weinſtö>e erhebt, und beyde Summen zuſammen ad» dirt- Gewöhnlicher jedoch, und unter Umſtänden, wo die Weinberge zu keinem andern Zwe>e benuktt werden können oder dürfen, allein thunlich, iſt es- dieſelbe ſo zu ſchägen, daß wir den durchſchnittlichen Brutto- Ertrag erheben, qus dieſem durch Abzug der Culturfoſten den Reinertrag darſtellen, und hievon, als von den Zinſen, aufdas Grundkapital des Wein- berges ſelbſt den Schluß ziehen.
Da, wo die Weingärten ſehr häufig gekauft und verkauft werden, und hiedurch gleichſam die Natur der beweglichen Güter annehmen, kann man ſie auch mit ziemlicher Zuverläßigkeit, bloß nach dem laufen den Preiſe ſchägen, welches, wo e8 angeht, freylich am allerwenigſten umſtändlich iſt. Das örtliche Kli-


