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vder Handhaue geſchehen konnte. Dieß allein iſt ſchon vermögend der ganzen Agrikultur einen völlig neuen und höhern Schwung zu geben, da nun dieſe treffli- <hen Früchte auch in ſolchen Gegenden in jeder belie- bigen Extenſion gebauet werden können, in denen ſie biöher wegen Mangel'an Bevölkerung und daher rüh- render Seltenheit und Theurung der Handarbeit entweder gar nicht, oder doch nur ſchr im Kleinen cultivirt werden konnten.
Ein ſorgfältiger und denkender Landwirth wird daher nicht nur die gewöhnlichen und landesüblichen Aergeräthe, nach beſten Grundſäten conſtruirt, in hinlänglicher Qualität und in beſtem Zuſtande immer bereit halten, ſondern er wird auch von den neuern AFerwerkzeugen und Maſchinen, diejenigen, die ſei- nen Umſtänden an beſten anpaſſen, und ſeinem Zwe- &e am wirkſamſten entſprechen, baldigſt anzuſchaffen und durch ſchi>liche Mittel in Übung zu bringen ſich beſtreben 3; und nie wird er die Schande erleben wol- len, daß auf ſeinem Landgute wegen Mangel oder ſchlechter Beſchaffenheit des A&ergeräthes irgend eine Arbeit entweder unterbleiben, oder auch nur mit Scha- den bringender Kraft- und Zeitverſplitterung vollführt
werden müſſe.
Fndeſſen hüthe man ſich von der andery Seite ſorgfältigſt nicht in Machinomanie zu verfallen, eine moraliſche Krankheit, die heut zu Tage eben fo gewöhnlich iſt, als ſie einen Landwirth zum ſpielen- den unmündigen Knaben herabwürdigt, und in den Augen jedes verſtändigen Praktikers verächtlich machet.


