Teil eines Werkes 
1 (1823)
Entstehung
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wenn ich bey allen meinen Leſern mathematiz- ſc<e Fenntniſſe hätte vorausſeßen dürfen.

2.) Da es leicht Verwirrung verurſahet, und oft ein ganzes, ſonſt ſ<äßbares und ver- dienſtlihes Werk in unſerm Fache unnüßz mas <hen kann, wenn man verſchiedene Maaße und Gewichte gewiſſenlos unter einander wirft; oder au nur die Leſer in Zweifel läßt, von welchen Maaßen und Gewichten man in ſei- nem Werke redet, ſo halte ic) es fur Pflicht, mich darüber vorläufig zu erklären. Gewicht (d. i. Ctr. und Pfande) vahm im durc<aus das niederöſterr. oder wieneriſche an, weil die- ſes ohnehin au< bey uns das landevübliche iſt, Als Flä<henmaaß nahm ich überall das bey uns gewöhnlichſte Joh== 1200 Wiener[]? an. Getreidemaaß iſt überall das Preßburger zu verſtehen, wovon der Meßen etwas gerin- ges größer als der wiener iſt. Eben ſo iſt auch bey dem flüßigen Maaße, womit im Kleinen bisweilen auc) Getreide, oder we- nigſtens die kleinern Sämereyen, als Klee, Quzerne, u. dgl. gemeſſen werden, immer un- ſer landesübliches ungriſches gemeint, wovon eine Maaß zum wiener Gemäße ſich beyläuſig wie 5: 4 verhält. Peſth deu 1-ten May- 1823-

M. A. Angyalffy m.p.