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- Obgleich die meiſten Vegetabilien, die wir bey der Wirthſchaft kultiviren, aus den Saamen produ» cirt zu werden pflegen, ſo iſt dieß doch nicht der Fall bey allen, ohne Ausnahme. So werden die Kartoffeln durch eingelegte Wurzelknollen, der Safran und an» dere Zwiebelgewächſe durch ihre Zwiebeln, manche Bäume und Sträucher durch Setlinge oder 4 Ge propagirt, u. ſ. w.
Außerdem haben wir mehrere Pflanzen, 3 zwar allerdings aus dem Saamen erzogen, doch nicht an dem Plate, wo ſie ihr erſtes Leben beginnen, ge- laſſen, ſondern an einen andern Ort verſeßt werden, um allda bearbeitet werden zu können. Dergleichen ſind die meiſten Gartengewächſe, deren heut zu Tage mehrere auch':im Großen und auf.dem Aer, als Biehfutter gebauet werden.
Die erſte Erziehung dieſer Pflanzen bis zum Ver- ſeßen, geſchieht unſtreitig am beſten im Garten, und zwar entweder in Miſtbeeten, oder do< in beſonders zubereiteten Gartenbeeten, bis ſie zum Verſegen hin- länglich erſtarket ſind,
Beym Verpflanzen, beſonder8, wenn viele Pflan- zen zu verſegen ſind, iſt vorzüglich auf folgende Punkte zu achten:
1.) Die Pflanzen dürfen nicht allzulange Zeit auf dem Saamenbeete, oder wohl gar auf dem Miſtbeete ſtehen bleiben, weil ſie in dieſer gedrängteu Lage leicht zu ſchmächtig und zu ſchwächlich empor wachſen, und minder tauglich zum Verpflanzen werden.


