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2.) Das Verſetßen der Pflanzen wird immer am beſten entweder unmittelbar vor, oder unmittelbar nach einem Regen vorgenommen, weil es im Großen und auf dem Ader nicht ſo leicht iſt, den Pflanzen durch Gießen aufzuhelſen, wie dieß wohl im Kleinen und in Gärten geſchehen kann.
5.) Um die Wurzeln der Pflanzen ſowohl gegen die austro>nende Luſt, während der Arbeit des Ver- ſeßens, als auch gegen den etwa zu dürren Boden ei- nigermaaßen zu ſchüßen, und ihnen doh eine noth- dürftige Feuchtigkeit zu erhalten, thut man ſehr wohl, ſie vor dem Verſeßen in einen Brey einzutauchen, der am beſten aus Thonmergel, friſchem Rindmiſt, Miſt- jauche, und Waſſer bereitet wird, und gerade von ſolcher Conſiſtenz zu ſeyn hat, daß er zwar flüßig genug ſey, um alle Würzelchen ohne Schwierigkeit umzugeben; und- doc auch ſteif genug, um daran hängen zu bleiben, ohne abzufließen.
4.) Die Verwahrung der Pflanzen gegen die Dürre des Bodens kann auch noch-- wenn man ſich anders die Mühe nehmen will=- auf eine andere Art bewirs fet werden, welche zugleich) auch das Wachsthum nicht wenig befördert. Man macht nämlich in einem mit dem Aer im Verhältniſſe ſtehenden großen Gefäße, einen halb flüßigen Brey, aus guter Gartenerde, altem wohl verfaultem Hofmiſte, etwas Geflügelmiſt, Miſt- jauche, und Waſſer, und füllt überall das Loch, worein eine Pflanze geſeßt wird, mit dieſer Maſſe aus.
5.) Damit eine ſchon an ſich ſo umſtändliche und langweilige Arbeit,. wie das Verſeten der Pflanzen iſt, niht noch mehr erſchwert werde, hat man ſich


