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ſeine Einfachheit empfiehlt, und in Thaer's Be- ſchreibung der nußbarſten neuern A&er- geräthe, leßterer ſchon weit mehr complicirt, in Begtrup's Bemerkungen über die engli- ſcheLandwirthſc<aft geſehen werden kann, Außer dieſen verdienen noch“bemerkt zu werden: Thaer's in ſeiner erſterwähnten Schriſt beſchriebener Drill- apparat, und Fellenberg'"s bekannte Säemaſchine.
Daß dieſe Art den Aer zu bebauen, ſehr nahe an die Gartenkultur grenzet, ſicht Jedermann beym erſten Anbli>e, aber eben de8halb kann ſie auch nur unter jenen äußerſt ſeltenen Umſtänden, welche das intenſivſte Wirthſchaftsſyſtem erfordern, wirklichen Nuten ſchaffen. Mag immerhin mancher Enthuſiaſt, aus Mangel praktiſcher Kenntniſſe und praktiſchen Blies, die Drillfultur des Getreides bis in den Himmel erheben, und überall unbedingt anempfeh»- len, für uns, die wir uns kaum HaFfrüchte, eben weil ſie nothwendig bearbeitet werden" müſſen, in hin» länglicher Menge zu bauen getrauen, iſt ſie beſtimmt nicht, ſo ſehr ſie auch vielleicht in China und Japan an ihrem Plate wäre.
Um indeſſen vollkommenes Saatkorn zu erzeugen, und beſonders, um etwa aus der Fremde erhaltene Getreideſaawen leichter zu vermehren, und an unſer Klima zu gewöhnen, kann man allerdings nach dem Rathe Thaer's, hie und da ein kleines Fle&chen auf dieſe Art beſtellen, und dieß zwar um ſo mehr, da es zugleich für einen gebildeten Mann eine ange» nehme Unterhaltung gewähren kann.


