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der Saame, und je geſchiter der Saemann iſt, je mehr eine gegebene Pflanze, ihrer Natur nach, ſich auszubreiten ſtrebet, je früher, und zu je ſchi>klicherer Zeit die Saat beſtellet wird, damit die BeſtoXung gehörig vor ſich gehen könne, deſto weniger ,/ je mehr aber das Gegentheil aller erſterwähnten Umſtände ſtatt findet, deſto mehr wird immer Saame, auf gleicher Fläche, zur Ausſaat nothig ſepn«
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Daß die Neihenſaat, welche man auch häufig| nach dem Engliſchen, die Drillſaat oder Drill» cultur zu nennen pfleget, diejenige Säeart ſey, wo- bey der Saame in parallelen Reihen ,/ mit gewiſſen und beſtimmten Zwiſchenräumen geſäet wird, um die daraus erwachſenden Pflanzen hernach bearbeiten zu können, dieß haben wir ſchon oben erinnert.
Bey jenen Pflanzen, die wir der Bearbeitung wegen, die ſie nothwendig verlangen, Hafrüchte zu nennen pflegen, iſt dieſe Saatmethode wohl ganz an ihrem Plate, da die gewöhnliche Art dieſe Gewächſe zu bauen und zu pflegen, ohnedieß nichts, als eine Modification der Reihenſaat iſt. In den neuern und neueſten Zeiten aber, wurde dieſe Culturart von Ginigen -=- beſonders von einigen Engländern= auch auf die ge- wöhnlichen Getreidearten ausgedehnt, in welchem Falle immer eine Säemaſchine, und der übrige zu dieſer Cul- tur gehörige Apparat nöthig iſt, Unter dieſen ſind die bekannteſten und bisher zwe>mäßigſten: Du>et's und Cook's Apparate 3 deren erſterer ſich durch


