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die Reihenſaat zu verweiſen, allwo ſie allerdings= in ſo fern dieſe Saatart ſelbſt von Nußen iſt== nüßlich, und daher zu empfehlen ſind.
ß. 110.
Der über den A&er ausgeſtreute Saamen muß nun alſogleich mit friſcher Erdkrume bede>t werden, damit er in den Zuſtand verſeßt werde, die Keimungs» gährung untergehen zu können. Dieß kann aber ent- weder mit dem Pfluge, oder mit der Egge, dem Ex- ſtirpator, der Buſchegge, oder bisweilen ſogar auch mit der Walze geſchehen.
Untergepflügt pflegen manchmal nur jene Saamen zu werden, die eine ſtärkere Bede>Xung lieben, oder doch wenigſtens vertragen; dgl. ſind einige Hülſen- früchte, ſo wie der Weißen und Hafer, wenn er auf zu looſem Boden gebauet wird. Doch darf die Furche beym Unteradern nie zu tief gegeben werden, weil ſonſt der Saame leicht erſtikt-werden könnte.
Mit der Ggge werden in der Regel die gewohn» lichen Getreidearten, ſo wie die meiſten Hülſenfrüchte, und manche andere größere Sämereyen, als Hanf, Lein, u. m. a. untergebracht, ſo bald der Boden die nöthige Cohäſion hat, und nicht etwa allzulooſe iſt.
Mit dem Exſtirpator können= bloß die Hirſear- ten ausgenommen= alle Getreide und Hülſenfrüchte vorzüglich gut untergebracht werden, da mit dieſem Werkzeuge am leichteſten das richtigſte Mittel in Be» deFXung des Saamens gehalten werden kann, ſo daß derſelbe weder zu- tief vergraben werde, noch etwa zu ſehr an der Oberfläche des Bodens liegen bleibe.


