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Falle dagegen werden ſie ihrer Leichtigkeit halber, in der Hohe bleiben, da der Saame dagegen abwärts zu ſinken trachten wird; in beyden Fällen aber läuft man leicht Gefahr, bald faſt lauter Saamen, bald faſt nicht38 von demſelben auszuſtreuen, folglich im hochſten Grade ungleich zu ſäen.
In den neueſten Zeiten haben Einige vorgeſchla- gen, auch-bey der breitwürfigen Säemnethode Maſchinen ſtatt der Säaeleute zu gebrauchen, unter dem eitlen und ſcheinbaren Vorwande, daß dadurch eine Menge Saamen erſparet, und die Saat viel gleichförmiger beſtellet würde, Allein ich muß mich ganz offen und gerade dagegen erklären. Nur keine Maſchinerie bey der Landwirthſchaft, wo ſie nicht entweder nothwen- dig, oder wenigſtens doch nüßlich iſt, Und hier iſt beſtimmt feiner von beyden Fällen. Denn ich glaube, daß wohl nie eine Maſchine erfunden werden wird, die= ſo bald nur von breitwürfiger Ausſaat die Rede iſt= den Saamen gleichmäßiger zu vertheilen im Stande wäre, als dieß von einem verſtändigen und geübten Säemoann wirklich geſchieht. Was aber die Saamenerſparung betrifft, ſo hat e8 ja auch mit die- ſer keine ſolche Nichtigkeit, wie Manche auspoſaunen, und andere auf Treu und Glauben arnehmen; wenig» ſtens iſt dieſe Erſparung= wenn ich auch zugebe, daß wirklich eine ſtatt habe, welche3 wohl noch erwi& ſen werden ſollte= beſtimmt nicht ſo groß, daß da- durch die Anſchäffung und Erhaltung der Maſchine gedeFt würde. I< trage alſo kein Bedenken, alle Säqemaſchinen bey der breitwürfigen Ausſaat als un- nüg und überflüßig zu verwerfen, und ſie bloß auf


