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thig, daß man ſich um einen tüchtigen und geſchiäten Säemann umſche, und dieſe ſo äußerſt wichtige Arbeit nicht jedem Unbekannten oder wohl gar Unkundigen leichtſinnig anvertraue, indem man im Voraus über- zeugt ſeyn kann, daß ein ſchlecht oder ungleich beſäeter Aer auch nur eine ſchlechte oder ungleiche Saat, und daher eine verhältnißmäßig ſchlechtere Ernte zur Folge haben müſſe. Auch darf der beſte und geſchi&teſte Säemann nicht allzuſehr angetrieben werden, damit er ſich nicht übereile, wodurch, beſonders bey win- digem Wetter, leicht ein Fehler im Säen begangen nerden kann.
Wenn mehrere Säeleute auf einem und demſelben Acer zu gleicher Zeit angeſtellt werden, ſo iſt vor- züglich darauf zu ſehen, daß ſie in Hinſicht der Dicht- heit des“ Säers8 alle völlig mit einander überein» Nimmen, damit nicht etwa die Saaten an einem Orte dicht, am andern ſchütter ausfallen, welches eben ſo widerlich anzuſehen, als von ſchlechtem Nuten iſt.
Ein ſorgfältiger Landwirth wird daher bey dieſer Ar-
beit die gehörige Aufſicht zu führen. nie unterlaſſen. Manche mengen den kleinen Sämereyen verſchie» dene fremdartige Materien, als: Sand, Aſche, zer- kleinerte Erde, Sägeſpähne, u. dgl. bey, damit ſie dieſelben eben ſo wie die größeren Saamen, mit voller Hand ausſäen können; allein dieß iſt immer zu wider- rathen. Denn entweder ſind dieſe beygemengten Ma- terien ſchwerer, oder ſie ſind geringer, als die Saamen. Im erſteren Falle werden ſie ſich daher auf den Bo- den des Säetuch8 zu ſenken trachten, wogegen der Saame größtentheils oben bleiben wird 3 im andern


