Teil eines Werkes 
1 (1823)
Entstehung
Seite
237
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ſich erſt noch gewöhnen muß. J< rathe daher immer

nur dann erſt fremden Saamen zn gebrauchen, wenn

unſer eigener wirklich fehlerhaft und zur Saat untaug»

lich iſt. G./114-

Methoden den Saamen bey der Ausſaat über dem Aer zu vertheilen, giebt e3 zweyerley:

a.) Die gemeine oder breitwürfige Saat- methode, und

b.) Die Reihenfſäat,

Erſtere iſt diejenige, da der Saame in die hohle Hand-- oder bey kleinen Sämereyen, wovon nur wenig gebraucht wird, zwiſchen 3 oder 4 Finger=- genommen, und ſo gleichmäßig über den Aer herge- ſtreuet wird. Die andere, da der Saame entweder mit der Hand, oder mittelſt verſchiedener eigens vorge- richteter Säemaſchinen, in parallelen Neihen dergeſtolt geſäet wird, daß die Pflanzen während ihrer Vegeta» tion, nach Willkühr bearbeitet werden können.

Die erſtere Methode, nämlich die breitwürfige Ausſaat, iſt nicht nur bey dem AEerbaue die gewöhn» lichſte, ſondern ſie iſt auch bey den meiſten Früchten wirklich die einzige, welche im Allgemeinen, und im Großen, auf dem Aer praktikabel iſt. Gs iſt daher auch alles Das, was hier zunächſt folget, nur von dieſer zu verſtehen, indem von der NReihenſaat etwas weiter unten, das Nöthige in Kürze geſagt werden ſoll.

ß- 115: Damit der Saame ſo gleichmäßig als möglich über dem Ader vertheilt werde, iſt es vor Allem»