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Dieſe vorläufige im Herbſte zu unternehmende Vorbereitung des A>ers für die Frühlingsſaat, mit vorſäßlicher Unterlaſſung alles Pflügens im Frühjahre, iſt beſonders auf looſem und ſandigem Boden zu em- pfehlen, damit dieſer die für die erſte Vegetation ſo nöthige Winterfeuchte nicht verliere, welches leicht durch das Aern im Frühjahre verurſacht werden kann.
Wenn die Frühlingsſaaten nach Kartoffeln oder andern Ha&früchten folgen, ſo iſt natürlich auf ſo gut bearbeitetem und geloFertem Grunde nur ein einziges Pflügen im Herbſte nöthig.
Bey jenen Sommerfrüchten, die erſt ſpäter beſtellt zu werden verlangen, als: die kleine Sommergerſte, die Hirſe, der Muhar, der Hanf, der Lein, die Kartoffeln, der Mais, u. dgl. iſt freylich im Früh»- jahre noch vor der Saat, zur Zerſtöhrung des Un- prauts, und Brechung der Borke, eine Pflugart nöthig, die aber immer nur ſehr ſeicht und unvollkommen zu ſeyn braucht, und daher in den meiſten Fällen mit dem Exſtirpator, wo dieſes Inſtrument üblich iſt, gegeben werden kann. Ob und wie ferner bey manchen dieſer Früchte noch überdieß zur Saat gepflüget wer- den müſſe, wird überall an ſeinem Orte in der ſpe- ciellen Pflanzenfultur angezeigt werden.
Wenn nach Wien, Erbſen, oder andern Hülſen- früchten, oder nach mehrjährigem Klee, Wintergetreide folgen ſoll, ſo wird zur Vorbereitung ein zweymaliges Aern erfordert, deren erſteres ganz ſeicht, und mit breiten Furchen, zum Umbruche der Stoppel, das andere aber zu mittlerer Tiefe, zur Saat zu ge- ſchehen hat.


