Teil eines Werkes 
1 (1823)
Entstehung
Seite
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unvollkommene Pflugart zu mittlerer Tieſe mit ſehr ſchmalen Furchen gegeben, wodurch zugleich== wenn etwa über Winter gedünget worden= der Miſt mit untergebracht wird. Nach einigen Wochen, nachdem der Boden hinlängliche Reife erlangt hat, um wieder beadert zu werden, wird zu Zerſtörung des Unfrauts, und zur Brechung und Pülverung der oberſten Kruſte, eine ſehr ſeichte aber breite Furche gegeben- Endlich nach Verlauf noch einiger Wochen, wird, wenn es an der Zeit iſt, zur Saat gepflüget, welches entweder mittelſt einer ſeichten oder mittleren Furche geſchehen kann, je nachdem das Getreide entweder untergepflü» get, oder bloß mittelſt der Egge untergebracht wird. Beyde leßtere Pflugarten können auch mit dem Exſtir- pator, wo dieſes Werkzeug im Gebrauche iſt, bewerk- ſtelliget werden, wodurch auf jeden Fall an Zeit ge- wonnen wird.

Die Vorbereitung des A>er3 ſür das Sommer- getreide pflegt gewöhnlich erſt im Frühlinge, und zwar mittelſt der einzigen Saatfurche zu geſchehen, indem man die Stoppel des Wintergetreides den Winter über unberührt läßt» Allein dieß iſt immer mangel- haft, und weit zwe&mäßiger iſt es daher, durch die ſo eben bey der Brache empfohlenen zwey Herbſt- Pflugarten den Boden geöffnet dem Winter zu über- geben, da denn bey der Frühlingsſaat, bey allen jenen Früchten, die frühe geſäet werden, als: Hafer, große Sommergerſte, Wien, Erbſen, u. dgl. gar kein Pflügen mehr nöthig iſt, wenn dieß nicht etwa den Winter über aufgefahrenen/ und nun unterzubrin- genden Düngers wegen nöthig werden ſollte,

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