die Saaten zu erſaufen drohen, ſo kann es weit beſſer durch zwe&mäßig angebrachte Waſſerfurchen und Ab» zugsgräben abgeleitet werden, als dieß durch das ſorgfältigſte Beetepflügen geſchehen kann-
Was jene äußerſt ſchmale nur aus einigen Fur- <en beſtehende AFerbeete anbelangt, welche in den Niederlanden mit ſehr großen Vorrheile im Gebrauche ſeyn ſolien, verweiſe ich bloß auf Schwerz's An» LeEPtIng"menr„Kenn bwiß dier+beläif<hen Landwirthſchaft, indem ich glaube, daß dieſe, ſo vortheilhaft ſie auch übrigens ſeyn mögen, doch immer eine äußerſt intenſive, und ſchon an Garten- kultur gränzende Bewirthſchaftung des AXers voraus- ſeen, folglich für unſere heimiſchen Umſtände und Verhältniſſe ſchlechterdings nicht paſſend ſind.
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Damit auf die Fragen wann? und wie oft? gea>ert werden ſoll, mit Beſtimmtheit geantwortet werden könne, müſſen vor Allem zuvor folgende drey Dinge in reifliche Betrachtung gezogen werden:
1.) Das Wetter, und der davon abhängige Feuch- tigfeitszuſtand des Aers;
2.) Die durch den Cinfluß der Atmoſphäre ent- ſtandene Reifheit des Boden8 zum Adern;
3.) Die Art der Cultur und der Bewirthſchaſtung des AFerlandes.
In Hinſicht des erſtern Umſtandes iſt es eine all- gemeine, jedem Bauer bekannte Regel, daß der Aker weder zu feucht, noch zu tro>en ſeyn müſſe, wann er der Operation des Pflügens unterworfen wird,


