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Immer ganz eben und platt ſeyn, wenn wir die durch den Pflug abgeſchnittenen Erdſtreiſen wechſels8weiſe bald nach der Mitte zu, bald nach auswärts werfen, oder= um in der landwirthſchaftlichen Sprache zu reden== wenn wir den A>er bald zuſammen, bald auseinander pflügen. Daher haben wir es auch ganz in unſerer Macht, durch die bloße Operation des Pflügens, den Aker entweder ganz flach und'eben zu erhalten, oder denſelben in verſchiedene, in der Mitte erhöhete, und an beyden Seiten abſchüßige AFerbeete umzuſtalten,
Durch dieſe in der Mitte aufgepflügten Beete glauben Manche ihren Aer vor übermäßiger Näſſe zu verwahren z allein ſie ſind in Jrrung. Wahr iſt es zwar, daß auf dem erhöheten Rücken das Getreide gewöhnlich ſchr üppig ſtehet, theils, weil allda eine Menge guter und fruchtbarer Boden aufgehäuft wor- den, theils, weil es an dieſem Orte unmöglich von der Näſſe leiden kann. Deſto ſchlechter ſteht es aber an den Seiten, ſonderlich an dem Rande dieſer Aer- beete, da ſich das Waſſer zwiſchen zwey ſolchen Beeten gleichwie in einem Graben ſammelt, folglich die Saaten großentheils erſäuſt, und da überdieß der gute Boden unaufhörlich gegen den Rücken zu ge- pflüget wird,
Weit beſſer alſo, und weit vortheilhafier in jeder Hinſicht iſt es, den A>er ſo flach und eben als mög- lich zu pflügen. Sollte man auch von der Näſſe etwas zu fürchten haben, ſo kann oſt durch oben erwähntes periodiſches Tieſpflügen ſchon hinlänglich vorgebeugt werden; ſollte aber das Waſſer dennoch hie und da


