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des nöthigen Düngers nicht im Voraus verſichert ſind, iſt es allzeit beſſer, auf dieſe Melioration lieber ganz Verzicht zu leiſten, weil ſie ſonſt nur mangelhaft aus- geführt werden, und wenig oder keinen Nutzen ſchaffen, ja wohl nod) eher Schaden bringen könnte.-
Da, wo der Untergrund ſchon in ſeinen Beſtand- theilen ſo ſchlecht iſt, daß er alle Verbeſſerung aus- ſchließt, iſt vollends an eine Vertiefung des Bodens gar nicht zu denken, weil wir unſern ganzen Acker dadurch verderben würden.
Die Jahreszeit anlangend, geſchieht dieſe Arbeit am beſten im Spätherbſte, damit während des Win» ters der heraufgebrachte todte Grund dem fruchtbar machenden Einfluſſe der Atmoſphäre ausgeſeßt, und hiemit deſto eher für die Vegetation geeignet werde.
Übrigens ſet jede Vertiefung des Bodens eine gewiſſe Intenſität der Kräfte voraus, und iſt daher unter Umſtänden, die eine extenſive Wirthſchaft for* dern, ſelten anzurathen.
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In Hinſicht der Breite der zu ziehenden Furchen pommt vor Allem in Betrachtung, ob wir ein voll- pommenes Pflügen, wodurch der Boden vollig um- gewendet wird, beabſichtigen, oder bloß ein unvoll- Fommene8, wodurch derſelbe nur in einer gegebenen Tiefe aufgelo>ert wird, ohne vollfommen gewendet zu werden ,/ oder wodurch bloß die oberſte Kruſte ge* brochen, und die Getreideſtoppel oder das Unkraut zerſioret wird.


