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vierte, ſechste, achte, oder neunte Jahr, in der größt» möglichſten Tiefe, in der nur der Pflug zu gehen vermag, umzuſtürzen, damit er wechſel8weiſe in allen ſeinen Theilen dem wohlthätigen Einfluße der Atmoſphä- xe ausgeſeßt, und dadurch no< mehr befruchtet wer- de; während aber die übrigen Pflugarten zu weit ge» ringerer Tieſe, ja manche vorſäglich ſo ſeicht als möglich zu geſchehen haben,
Im andern Falle aber, wo es ſich um die Ver- tieſung des zu ſeichten Bodens, oder um die Vermeh- rung der fruchtbaren A>erkrume, mittelſt heraufzupflü» genden todten Untergrundes handelt, kann man nie zu viele Vorſicht brauchen, um nicht eine allzugroße Quantität unfruchtbarer Erde mit einem Male auf die Oberfläche zu bringen; außer, wenn man einen ſo großen Überflüß an Dünger, und fo viele diſponible Kräfte hätte, um dieſe ganze Maſſe todten Grundes auch eben ſo ſchnell in fruchtbares Erdreich umwandeln zu können, welches aber wohl== wie Jedermann leicht einſicht= nur unter den allerſeltenſten Umſtänden möglich iſt,
Fn der Regel wird demnach immer zu beobachten ſeyn, daß der Boden nur ſehr allmählig vertieft wer- de, ſo daß jedesmal nur 1, höchſtens 2 Zolle vom Untergrunde heraufgepflügt werden, welche dann auch mit mindern Kräften= wenn es nur an Induſtrie und Fntelligenz nicht fehlet= leicht verbeſſert und fruchtbar gemacht werden können.
Die Düngung muß jedoch bey jeder Bodenvertie- fung immer verhältnißmäßig etwas ſtärker ſeyr, als ſie ſonſt erforderlich ſeyn würde. So lange wir daher


