immer von beygemiſchten fremden Theilen, ſonderlich von Metalloxyden her.
Chemiſche Verwandtſchaft hat die Alaunerde zum Waſſer gar keine d. h. ſie löſet ſich in demſelben durchaus nicht auf, ſondern ſie vertheilt ſich bloß mechaniſch in ihre Partikeln, und ſchwimmt dairinn, daher ſie das Waſſer trübe macht, und ſich nach und nach wieder abzuſeßen vermag.?
- Fn Säuren aber löſet fie ſim auf, und zwar ſelbſt dann, wenn ſie vorher geglühet worden; nur geht es in dieſem Falle etwas ſchwerer und langſa- mer. Die größte Verwandtſchaft äußert ſie zu der Schwefelſäure, und zu den Alkalien auf naſſem We- ge, von denen ſie gänzlich aufgelöſet wird,=-
Zu den andern Elementarerden zeigt ſie auch ei- ne wirkliche chemiſche Affinität, beſonders zur Kie- ſelerde, und nächſt diefer zum Kalke; wie dieß ihre <emiſche Verbindung mit der Kieſelerde im Thone und mit der Kieſelerde und Kalkerde im Mergel hin» länglich erweiſet.=
Für ſich allein iſt ſie ſo wie-alle andern Erdſtof- fe durchaus unſchmelzbar, wird ihr aber in gewiſſen Verhältniſſs Kalkerde beygemengt, ſo kann ſie zum Schmelzen gebracht werden,
6. 13.
ce, Die Kalkerde iſt nächſt den beyden vor- hergehenden, am häufigſten in der anorganiſchen Na- tur vorhanden. Sie iſt der Hauptbeſtandtheil ver- ſchiedener Steinarten als des Kalkſteins, des Mar» mors, des Alabaſters u, ſ. w.; ſie findet ſich häufig


