Teil eines Werkes 
2 (1823)
Entstehung
Seite
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als mittleren Grtrag des in höchſter Cultur ſtehenden Landes annehmen. Der Ertrag Brittanniens im Durch- ſchnitte erreicht dieſes nicht auf die Hälfte u, ſ. w.

Nach Young. überſteigt der Durchſchnitts8ertrag in England, ſelbſt auf dem reichſten Boden, ſelbſt bey beſter Beſtellung, und ſelbſt in der Nachbarſchaft der Hauptſtadt nicht 6 1/2 Quarters pr. Acre. In- deſſen führt er doch als-Thatſachen an, daß an einem gewiſſen Orte ein einziger»Acre, breitwürfig geſäet, 15 Quarters Ertrag'gegeben habe, und daß in den Romney-Marſchen der Ertrag des Weigßens gewöhn» lich 8 Quarters pr. Acre ſeyn ſoll.*)

Gin Pächter des Herzogs von Grafton in England hatte auf ſeinem fruchtbarſten Felde 32, und auf etwas minder fruchtbarem 28 Buſchel pr. Acre, nach gut beſtellten Pferdebohnen.**)

S<werz giebt als Durchſchnitt in den Nieder- landen 11,80 berl. Scheffel, und in ſeiner Heimath am Rheine 8 1/4 bis'8,32 Scheffel Ertrag pr. Mag» deburger Morgen an.***)

Fun Frankreich kommen in den cultivirteſten Ge- genden, und auf dem beſten Boden' 16 bis 24 Metzen Ertrag auf ein n. 9. Joch= 1600[12. Jn Öſterreich rechnet man in. guten Jahren 15, und auf vorzüglich fettem mergeligem Boden 24 bis höchſtens 34 Megen,

4) ſ Le Cultivyateur Anglois ete, ..) f. Pictet's Traitt des asSolements, va fn Schwerz Anleitung zur Kenntniß der belgiſchen Landw, Grundſ. der Feldk. 2 Th. 2