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rannte, und um eine Säule, am Ende der Renn! bahn, in Mitte des Laufes wenden mußte, ſo ward hierdurch nicht nur die Anreizung zur Schnelligkeit, ſondern auch zur Gewandtheit und Stärke des Pfer! des und zur Geſchilichkeit des Wagenführens gege? ben; Hier konnte nicht Schnelligkeit allein den Preis erringen, denn die Wendung um die Säule und die Fortſeßzung des Laufs in anderer Richtung konnte nicht im vollen Lauf geſchehen. Cin ſchnelles Pari? xen und Verhalten des Pferdes, wobei die Stärke des Hintertheils und eine geſammelte Stellung er? forderlich war, mußte hier mit der Ausdehnung zum ſchnellſten Lauf abwechſeln. Die Pferde konnten nicht ohne Schnelligkeit, Stärke und Gewandtheit, und der Führer nicht ohne die größte Uebung und Geſchilichkeit den Preis erlangen. Hier zeigte ſich die Leiſtung des kriegeriſchen Mannes und zugleich die Stärke, Schnelligkeit und Gewandtheit des Sol; datenpferdes im vollen Maäße.
Im Orient bemerkt man noch jekt etwas Aehn! liches. Die Osmannen, Türken, Perſer, Araber ha! ben eine kriegeriſche Uebung für Reiter und Pferde, das Dſchirit genannt, welches im ganzen Morgen? lande geübt wird, und auf die Erziehung und Aus wahl ihrer Pferde den entſchiedenſten Einfluß hat.


