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Ueber die Eigenschaften des Soldaten-Pferdes und die Mittel, die Zucht desselben zu befördern / von G.G. Ammon [...]
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dieſem Tadel unterworfen, am meiſten aber diejeni? gen, welche an dem Verbrauche der Nahrungsmittel Theil nehmen, und der Preis derſelben, da ſie nicht im Ueberfluſſe vorhanden ſind, zum Nachtheil der ärmeren conſumirenden Klaſſe ſteigern.

Vielleicht gehört ſchon eine große Zahl der Luxus: Pferde dahin; ohne allen Zweifel aber diejenigen, welche zu keinem andern Zwecke, als zum Wettlaufe gehalten werden.]

Die Zahl derſelben iſt in England ſehr anſehn lich 3 ihre Haltungsweiſe aber ſo ſeltſam und verſchwen! deriſch, daß der Deutſche kaum den ihm wiederho* lentlich mitgetheilten genauen Nachrichten über dieſen Gegenſtand Glauben beimeſſen kann. Jn der That gränzt es an das Abenteuerliche, wenn man hört, daß die Erhaltung und Vorbereitung eines Wettrennens dem Eigenthümer monatlich mehr als 70 Thaler koſtet. Viele Hunderte ſolcher Thiere werden bloß zu koſtbaren Werkzeugen eines Spiels in dem Lande gehalten, wo Tauſende unglücklicher verarmter Einwoh

ner wegen Koſtbarkeit der Lebensmittel auswandern

müſſen. Erwägt man, daß die Coloniſation entfern! ter Erdſtriche durch geborne Engländer deshalb für eine nothwendige Maaßregel erkannt wird, daß für die jährlichen Erhaltungskoſten eines Wettrennens

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