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Das arabiſche Pferd, dieſen Eigenſchaften am meiſten entſprechend, hat den Stamm der Wettrennerrace abgegeben, und die Abkömmlinge davon werden noch immer als die ſchnellſten Pferde befunden. In neue: rer Zeit hat man weniger ſeine Zuflucht zum arabis- ſchen Pferde ſelbſt genommen, als zu der Induſtrie der'Erziehungsweiſe und zur Hinartung des erſten arabiſchen Keims für einen beſtimmten Zwe. Man- hat ſich immer mehr beſtrebt, das nunmehrige Renn? pferd für ſeinen einſeitigen Gebrauch noch weiter zu vervollkommnen. Durch dieſes Beſtreben hat Eng? land ſich eine eigenthümliche Race erzogen und an? geeignet, welche von ihrem erſten Urſprunge, dem arabiſchen Pferde, ſehr abgeartet iſt, und jekt als“7 eine eigene Race betrachtet werden muß.
Bei der Eigenthümlichkeit des engliſchen. Vollblut? pferdes und deſſen Abartung vom arabiſchen Pferde, findet man dennoch in den einzelnen Theilen manche Linien und Formen, welche an das arabiſche Pferd erinnern, obgleich die Betrachtung des Ganzen ein anderes Pferd darſtellt. Das kleine, konzentrirte, aras biſche Pferd hat ſich hier in allen Dimenſionen und Verhältniſſen ausgedehntz es iſt durch Fütterung und Erziehungsweiſe ein großes, ſchlankes Pferd mit zar? ten und feinen Formen geworden. Der Kopf iſt klein,


