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Grundsätze der Schaafcultur : Versuch eines auf Natur und Erfahrung gegründeten Unterrichts in der Zucht, Veredlung, Stallung, Wartung und Nutzung der Schaafe ... / von Matthias Andreas Angyalffy
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Genuße ſcharfer Kräuter herrührt, urintreibende und ſchleimige Mittel, wie z. B. folgendes:

Nimm Peterſilienkraut, oder Peterſilienwurso

zel 4 Händevoll pulveriſirte Wachholderbeere 3 Unzen

koche dieß+ Stunde lang in einer genugſamen Quan- tität Waſſers, gieß es ab, und thue zu einer Maaß 14. Unze gereinigten Salpeter. Hievon gieb alle drey Stunden 4 Pf. auf einmal.

Iſt aber die Krankheit von Erſc<lafſung oder Zer- xeiſſung der Blutgefäſſe entſtanden, ſo giebt er fol- gende adſtringirende Mittel als dienlich an:

Nimm Alaun 1 Unze köſe ihn in 1 Pf. rothen oder weiſſen Wein auf, und gieb den Schaafen täglich zmal einen kleinen

Becher( gewöhnliches Trinkglas) voll.== QDOder: Nimm: pulv. Enztanwurzel Tormentillwurzel von jeder 1x Unze«

gewöhnlichen Honig ſo viel als nöthig, mache es zur Latwerge, und gieb davon zweymal des Tages einen großen Löffel voll.

Herr Gerie*) ſagt, indem er von dieſer Krankheit redet: ,, dieß Übel heilt der Schafer leicht und ſicher, wenn er eine Handvoll Gottesgnaden- Fraut**)(Blutfraut, UP TEDS BUTEN UE DIR

eis

*) in ſeiner praft. Anleit. zur Führung der Wirthſc< afts- geſchäfte::

x*) Herr Rohlwes, ein ſonſt ſchr achtungswerther, von mir öfters angeführter Schriftſteller, macht ſich hier eines fleinen Bereſehens ſchuldig, indem er dieß Mit- tel des Herrn Gericke folgendermaaßen angiebt:

Man ſoll Gottes- Gnaden- Kraut

Blutkrant, und Ruvprechtsfraut von jedem gleich viel neh- men, uy. ſ. w, als

hi)(Es' vm Gef:| inden Ie/ je RU Y und BE| IE

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