--(370)-=-
Genuße ſcharfer Kräuter herrührt, urintreibende und ſchleimige Mittel, wie z. B. folgendes:
Nimm Peterſilienkraut, oder Peterſilienwurso
zel 4 Händevoll pulveriſirte Wachholderbeere 3 Unzen
koche dieß+ Stunde lang in einer genugſamen Quan- tität Waſſers, gieß es ab, und thue zu einer Maaß 14. Unze gereinigten Salpeter. Hievon gieb alle drey Stunden 4 Pf. auf einmal.
Iſt aber die Krankheit von Erſc<lafſung oder Zer- xeiſſung der Blutgefäſſe entſtanden, ſo giebt er fol- gende adſtringirende Mittel als dienlich an:
Nimm Alaun 1 Unze köſe ihn in 1 Pf. rothen oder weiſſen Wein auf, und gieb den Schaafen täglich zmal einen kleinen
Becher( gewöhnliches Trinkglas) voll.== QDOder: Nimm: pulv. Enztanwurzel Tormentillwurzel von jeder 1x Unze«
gewöhnlichen Honig ſo viel als nöthig, mache es zur Latwerge, und gieb davon zweymal des Tages einen großen Löffel voll.
Herr Gerie*) ſagt, indem er von dieſer Krankheit redet: ,, dieß Übel heilt der Schafer leicht und ſicher, wenn er eine Handvoll Gottesgnaden- Fraut**)(Blutfraut, UP TEDS BUTEN UE DIR
eis
*) in ſeiner praft. Anleit. zur Führung der Wirthſc< afts- geſchäfte::
x*) Herr Rohlwes, ein ſonſt ſchr achtungswerther, von mir öfters angeführter Schriftſteller, macht ſich hier eines fleinen Bereſehens ſchuldig, indem er dieß Mit- tel des Herrn Gericke folgendermaaßen angiebt:
Man ſoll Gottes- Gnaden- Kraut
Blutkrant, und Ruvprechtsfraut von jedem gleich viel neh- men, uy. ſ. w, als
hi)(Es' vm Gef:| inden Ie/ je RU Y und BE| IE
heit 013):|
den 619) guß voMi
perdauas mitteln 3 wn, | Zufand]


