niger als einer Stunde, von der erſten Außerung der Krankheit an gerechnet, ſtirbt.
Das einzige Mittel iſt, wenn man die Krank- heit noch zeitig genug bemerkt, daß man dem Thie- re zur Äder läßt,*) welches am beſien an der Bae, unter dem Auge, in der Gegend des vier? ten Eackenzahns geſchieht, weil allda die Adern am ſichtbarſten, und die Aderlaß am leichteſten, und am wenigſten gefährlich iſt. Hr. Gerie rath die Ader auf beyden Seiten zugleich zu öffnen. Fürs Verbluten, ſagt er, darf man nicht beſorgt ſeyn, da ſich die Ader an dieſer Stelle von ſelbſt, mehr als zu früh ſc<ließt.
Als Vorſicht iſt zu empfehlen, wenn man die- ſe Krankheit fürchten zu müſſen glaubet, oder wenn ſie ſich ſchon in der Gegend zeiget, daß man alles verhüthe, wodur< die Thiere erhißt werden könn- ten, daß man ſie folglich ſehr langſam treibe, zur ſc<hwülen Mittagszeit für einen ſ<attigten und kühr- len Ort möglichſt ſorge, und ſie zum Genuße friſchen Waſſers auf alle mögliche Art anreißbe. Das Tran- Fen der Schaafe gleich nah gegebenem Salze, iſt da- her in dieſer Krankheit ſehr zu empfehlen. Die Stoyppelfelder darf man ihnen unter ſolHen Um-
ſtän-
*) JUober das Aderlaſſen enthälte ic) mich hier etwas zu ſagen„weil: e8- eine-Hivurgiſche Dperattontiſt/ die=> wie alle derley Operationen=- eben ſo ſchwer vichtig beſchrieben, als leicht präftiſch gezeigt werden kann. Wozu ſollte ich aber auh das Papier unnüß ausfül- ſen* Derjenige der es etwa nor nicht kann und gleich- wohl erlerpen möchte, wird es wohl allzeit praktiſch erlernen müſſen, um es.auh rißtig und ohne Gefahr ansüben zu können,
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