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Grundsätze der Schaafcultur : Versuch eines auf Natur und Erfahrung gegründeten Unterrichts in der Zucht, Veredlung, Stallung, Wartung und Nutzung der Schaafe ... / von Matthias Andreas Angyalffy
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Maaß(öſter.) Miſtjauche hinzu. Wo Hühner- oder Taubenmiſt zu haben iſt, können no< 10 Pf. davon zugeſef werden, wenn eiwa die Miſtjauche bey regneriſchem Wetter zu wäſſerig iſt. WGeſam- melter Menſchenharn iſt beſſer, als eine ſtark wäſſe- rige Miſijauche.=- Bevor man von dieſem Waſch- mittel Gebrauch macht, verdünnt man die ganze Miſchung noch mit 4 Eimer weichen Fluß- oder Regenwaſſers.--- Wenn die Brühe beym Waſchen etwas abnimmt, ſo iſt es gut, wenn man Miſit- jauche 9der Wenſchenharn der Brühe zuſeßet, wel- <e von Zeit zu Zeit vom Boden wohl aufgerührt werden muß. 2) Cyrart des Herrn Petri*)

Man nimmt zu 1 Eimer ſcharfer Seifenſieder- lauge 3 Metzen ganz klein geha>te, jährige oder no< jüngere Faährenzweige(pinus silvestris), oder in Ermangelung dieſer, derley junge Zweige von andern Radelholzgattungen, und läßt dieſe Zoll lang gehackten Zweige nebſt x oder 3 Pf. Rauch- tabak in erwähnter Seifenſiederlauge gegen 2 Stun- den lang, heftig- ſieden, während die oben auf ſchwimmenden Fährenzweige beſrändig niedergedrückt werden müſſen. Hönäc ſeihet man 6 Flüßigkeit durch ein Sieb, dru>t die Fährenzweige ſehr ſtark aus, und thut in die ganz peife, faſt ſie- dende Lauge 3 Pf. weiſſen, und 4 Pf. blauen Vi: triol, läßt alles in einem Bottig eine halbe Vier- telſtundedang ſich vereinigen, und"die Lauge iſt ſertig.

Dieſe Lauge muß jedesmal ſo heiß, als man

*) ſ- Peiri's das Ganze der-Schaafzucht.

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