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Grundsätze der Schaafcultur : Versuch eines auf Natur und Erfahrung gegründeten Unterrichts in der Zucht, Veredlung, Stallung, Wartung und Nutzung der Schaafe ... / von Matthias Andreas Angyalffy
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( 3642.) 3 Theile Schiffsther, 200 Theile Miſtjauche, und 800 Theile gewöhnlichen weichen Waſſers.

Met dieſer Miſchung werden die raudigen Schaafe

am ganzen Körper angefeuchtet, oder noch" beſſer,

ſie werden in dieſelbe mit dem ganzen Körper ein-

getauchet, und ſol<e Operation von acht zu acht

Tagen wiederhodlet. Iſt das Wetter ſchön, ſo

wird eine zweymalige Befeuchtung oder ECintau-

hung allezeit hinlänglich ſeyn, bey Regenwetter aver iſt es beſſer, wenn man ſolches drey- bis viermal wiederhohlet. Aus den Beobachtungen des Erſtit- ders dieſer Methode ſcheint zu erhelien, daß dieſe

Heilungsart auch ein ſehr gutes Praſervakiv gegen

die Räude für die Zukunft ſey. Ein mehreres da-

von ſ. in der ſo eben erwahnten Abhandlung des

Verfaſſers ſelbſt.

Hr.*Waldinger*) giebt dieß Mittel des Hrn, Walz mit ESIS Äbanderung, mit welcher es ſich, wie er ſagt, als wirkſamer bewährt haben. ſoll, al- ſo an:

Nimm friſchgebrannten Kalk 2 Pf., löſche ſelben mach und na< dur< zugegoſſenes Waſjer, etwa 20 Maaß; ſo lange die Kalkmilch noch warm iſt; ſe8e hinzy': Pottaſche 1%; Pf, gepulverten Schwiſel- 24. Loth; wenn MH einem dicken Brey wohl abgemengt worden iſt, ſo miſche dazu: Hirſch- hornvhl 12. Pf; ſchwarze Wagenſchmier 1 Pf.Hb Alles gehörig abgearbeitet, was in einer geraumt- gen Kufe oder Tonne mit einem hölzernen Spatel am beſten erzwe>t wird, ſo ſetze 2 Eimer oder+9 Maaß

*) ſ. deſſen Wahrnehmungen an Shaafen.