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lich Früh und Abends eine kleine Portion Hafer, jm Dc Gerften- oder Kukurutz- Schrott*) als vorberei-(idle tendes Stärkungsmittel zu ihrer Entbindung.**) Pere"
Bey der Geburt der Schaafe unterſage mait gen ſti? ſeinen Schäfern ernſtlich alles Ziehen und Zerren we[9 des Lammes aus der Mutter, indem ſie dadurch gun D) nichts nüßen, wohl aber oft Schaden verurſachen Lamm! können. Bey ordentlich behandelten Schaafen(' wird ohnehin äußerſt ſelten eine unglückliche Ge- un? burt vorfallen, und die Natur wird allermeiſt hin- pipe 1! länglich ſeyn, das Geburtsgeſchäft ganz allein uns"fee 1 ohne Zuthun irgend eines Sterblichen zu verrichtenz mel ſollte ſich's aber dennoch= wie ſolches auch bey undent) der ſorgfältigſten und beſten Behandlung der W Schaafe doch bisweilen geſchicht=- etwa ereignen, mn, ln daß das Lamm nicht in der gehörigen Lage, näm- iftoft4 lich mit der auf den Vorderbeinen liegenden Schnau- pot aut be aus der Mutterſcheide hervorträte, ſo iſt frey- oe vor lich ein geſchiter Geburtshelfer, der dem Lamme Neo, 38
die gehörige Lage und Richtung zu geben, und ſolches auf ſanfte Art zu wenden weiß, von gro»
ßem R *) Alles- Schrott für Schagfe muß ſehr grob gemahlen, und gleichſam nur entzwey gebroMen werden. Sie freſſe es fo lieber, indem ſie nicht wohl leiden kön» 4 nen, wenn ihnen die feinen Mehltrheile an die Zähne Loſſe.l - und den Gaumeit ankleben. ja **) Horr Loſſius will, daß man den Mutterfc<aafen vier ict M * Wochen vor; und drey dis vier Wochen nach dem einen l; Lammen,, außer gutem- Heue, auch Getreivefrüchte Tühige
cciche. ff. deſſen Beſte und natürli<ſte Be- handlung der Schaafe nu. f w.. Dieß ifi al- lerdings ſehr zut, wenn und wo es thunlich iſt. Nur; glaube. ich„ daß nach. dem Lammen., auch abgeſehen SLI . von den Koſten, die Wurzel- und. Knollengewächſe < no< zwechmaßiger. ſind, als Getreidefrüchte.;".4


