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ßem Vortheile; nur muß ſolcher hinlängliche Ges ſchiflichkeit hierinn beſißen, und ſehr ſanft zu Werke gehen, widrigenfalls er mehr Unheil als Nu- Ben ſtiften würde. Gezogen darf aber an dem Lam- me ſchlechterdings nicht werden, ſondern es muß ganz den Kräften der Natur überlaſſen bleiben, das Lamm-heraus zu drängen.
- Sollte ſich's jedoch treffen, daß das Schaaf ungeachtet der guten Lage des Lammes nicht ge- bähren könnte, welches bey guter Wartung und * Pflege wohl nur ſelten geſchieht, ſo kann dieß entweder von Schwäche, oder von imnerticher Hibe und entzündlichen Anfällen des Schaafes herrühren.
Im erſten Falle, welchen man aus kalten Oh- ren, blaſſem Zahnfleiſch und roßiger Naſe erkennt, iſt oft ein paar Löffel voll guter Wein eingegeben von guten Folgen. Oder man gebrauche folgende zwey von Herrn Waldinger*) unter Nro. 2 und Nro. 3. angegebene Mittel:
Mittel Nro. 2.
. Nimm klein geſchnittene Baldrianwurzel, Gemeine Chamillen, Weinrautenblätter, von jedem 2
: Loth Laſſe alles durch 24 Stunden in einer gläſernen leicht vermachten Flaſche mit 13 Seidel Wein an einem lauwarmen Orte ſtehen.. Seihe ſodann das Slüßige 4. Leinwand, und preſſe den Rückſtand € GE 008
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