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Jahrszeit gewöhnen, an die man nur immer will. Man ſetze alſo das Begattungsgeſchäft immer nur einen Monath verſchieden von derjenigen Zeit, an welche die Schaafe bisher gewohnt waren. Kauft man z. B. Schaafe, die bisher immer erſt im- Laufe Novembers begangen worden, ſo ſee man das erſte Jahr die Springzeit in den October, das zweyte Jahr in den September, das dritte Jahr in den Auguſt, und das vierte Jahr kann man dieſelbe ohne Gefahr in den July vorrüFen. Dieſe Vorſicht iſt nothwendig um nicht mehrere gälte Schaafe zu erhalten.
> 13.
Behandlung der trächtigen und gebähren- den Mutterſchaafe.
Während der ganzen Zeit der Trächtigkeit müſ- ſen die Mutterſchaafe mit ganz beſonderer und weit größerer Sorgfalt, als die gälten Schaa- fe gepflegt und behandelt werden, ſie dürfen we- der ſchlecht gefüttert, noM durch Hunde ge- Hebt, oder beym Eintreiben in den Stall, oder in den Hof zu ſtark zuſammen gedrängt werden, u. ſ. w. Unmittelbar vor, ſo wie während und nac4h der Lämmerung aber, muß dieſe Sorgfalt ſchlechterdings verdoppelt werden, wenn man Freu- de an ſeiner Schaafzucht haben wil. Hat man daher gute Schaafe, welche die beſſere War- tung und Pflege auch verdienen, und fallt die Lammzeit früh im Januar, oder gar ſchon im De- zember, ſo gebe man ſeinen Schaafen etwa vom achten Tage vor der Lämmerung angefangen, und dann bis zur Lammung eines jeden Schaafes täg
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