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Grundsätze der Schaafcultur : Versuch eines auf Natur und Erfahrung gegründeten Unterrichts in der Zucht, Veredlung, Stallung, Wartung und Nutzung der Schaafe ... / von Matthias Andreas Angyalffy
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men, wodurch ſchr vielen Lämmerkrankheiten vor» fi fie? gebeugt wird. ztens geſchieht ſelbſt den Müttern[eidigem viel leichter, und conſerviren ſich ſolche weit beſſer jumarte! wenn ſie ſich im Winter bey voller Geſundheit" fammj? rer Bürde entledigen, als wenn ſolches erſt im an- foll gehenden Frühjahre, in dieſem für die Geſundheit uthe 1 aller Thiere, beſonders aber der Schaafe ſo kriti- jöhſe ſchen Zeitpuncte geſchieht. 4tens Sollten manche die Lämmer mangelhaft, folglich auszumerzen ſeyn, ſo I ſind ſolche im Winter weit beſſer zu Gelde zu ma- ſ' vm chen, als im Frühlinge, und werden oft um das nöhig 0 doppelte und dreyfache theurer als die Lämmer des wider Frühjahrs verkauft, und bringen daher allein ſchon der die einen Theil der etwas größern Koſten, die das frü-| nohwen here Lammen verurſacht, wieder herein. Milcher- fen, m :zeugendes Futter aber, als: Knollen- und Wur- Commen zelgewächſe, oder Kornfrüchte ſind bey dem frühern hie Gch Lammen durchaus erforderlich, weil ich aus Erfah- vs hebe rung weiß, daß auch das beſte Heu in größter am der Menge dargereicht, beſonders bey allzu ſtrenger reichen) Winterkälte, dennoch keine hinlängliche Milch zu ten ſold erzeugen vermag, am wenigſten bey feinen Schaa- e gehn fen, die von Natur aus weniger Milch als die Wen Ilm ILG haben. ſelten, Zat man aber feinen Schaafſtall oder gute eſn Schaafſchupfe, ſondern müſſen+ die Schaafe man d im Winter wie im Sommer unter freyem Himmel Rüben, begnügen, wie ſolches bey uns in Unterungarn in den Gegenden unter und ſeitwärts Peſth, und in| den Umgebungen der Theiß faſt durchgängig der Fall iſt; will, oder kann. man ſeinen Schaafen"9 Fein milcherzeugendes Futter geben 3; oder iſt man de etwa gar ſo filzig und grauſam, dieſen guten und a nüßlichen Thieren nicht einmal das von der Natur"

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