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Ee. und die noch ganz zarten Lämmer verſehen iſt 3 oder 4 hal hat man wohl gar zum Ueberfluße, einen maſſfts
"Dine ven, geſchloſſenen, mit Fenſtern und Thören ver- A fas; ſehenen, geräumigen, luftigen Schaafſtall; hat
WD“1 man vorzüglichere Schaafe, die das beſſere Futter| |. bezahlen, und iſt man nicht abgeneigt, ſeinen|
ic Mutterſchaafen zur Zeit der Lämmerung und Säu-|
Shwer gung, nebſt gutem kräftigem Heue, auch noch
»4 und Fnollen- und Wurzelgewächſe, oder Getreidefutter,
erden als: Hafer, Gerſten- oder Kukuruß- Schrot zu iN! Srath Beförderung der Milcherzeugung zu verabreichen; Ir fle ſo rathe ich die Lammzeit ſo frühe als nur immer Sni möglich zu ſtellen, und daher die Widder ſchon a über Anfangs Auguſt, oder gar Anfangs July unterzu- Zu laſſen, da denn die Lämmer im Januar oder De- cember fallen werden.*?) Dieß hat mehrere Vor«
theile: 1tens können die Schäfer im Winter, da
die Schaafe meiſtentheils zu Hauſe ſind, nicht ſo
leicht Betrügereyen in Rückſicht des Austauſchens Wel- der Lämmer verüben, wie dieß nur zu oft geſchieht, wenn die Schaafe auf der Weide lammen, und
> haafe manche Nachbarn ſo ehr« und gewiſſenlos ſind die Wt ein» Schäfer zu beſtechen 3; z2tens erſtarken ſolche frühe
3 ab: Lämmer hinlänglich, bevor ſie auf die Weide kom- | zs bal) men TJ: Um n 1 cachm (Putter*) Dieß frühe Lammen iſt nicht etwa eine neue Erfin- k(ih dung, wie einige irriger Weiſe glauben möchten. | zwing! Schon die alten Römer hielten auf die frühen oder | mmm) dy! Herbſilämmer weit mehr, als auf die ſpäten oder | hauf Frühlingslämmet. Ja ſie wollten, daß die Lammzeit j/= ſchon im frühen Herbſte, und gleich nach der Wein- == vi leſe folaen ſollte, damit die Lämmer noch vor der >= nſtert ſirengen Winterkälte gehdrig erſtarfen könnten.|ſ- =.: Columella VIL 3, und Pallad, Rutil, V, 7.» VIAL, 4. et ut XI1, 13.
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