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für ſte beſtimmte Heu zu gönnen, ſondern ſie mit leidigem troFenem Strohe durch den Winter durch- zumartern 3; ſo hüthe man ſich ja vor einer frühen Lammzeit, wie vor der wüthendſten Seuche, und ſtelle ſie vielmehr ſo ſpät als immer möglich.
rathe in dieſem Falle nie vor Anfange Novembers, höchſtens zu Ende Oktobers unterzulaſſen, damit die Lämmer früheſtens zu Ende Märzens fallen.*) Die Gründe hiezu ſind einleuchtend 3; denn 1tens ſo wenig auch die Schaafe einen geſchloſſenen Stall nöthig haben, ſo dienlich iſtihnen doch ein Schirm wider die ſchneidenden Winde, und vorzüglich wi- der die anhaltenden kalten Regen. Ja durchaus nothwendig iſt dieſer Schuß den lammenden Schaa- fen, und den neugebohrnen Lämmern, wenn das Lammen im Winter ſtatt haben ſoll. 2tens können die Schaafe unmöglich im Winter, wo ſie nichts grü- nes haben, ohne oben erwähntem Lammungsfutter, am allerwenigſten aber bey tro&enem Strohe hin- reichende Milch für ihre Lämmer geben, und müß- ten ſolche folglich jämmerlich vor Hunger zu Grun-
de gehen, wenn man thörigt genug wäre, bey ſol-
<en Umſtänden die Lämmerung in den Winter zu ſtellen. In England fällt die Lammzeit gewöhnlich erſt im März und Anfang April, und dennoch iſt man daſelbſt ſehr beſorgt die Säugemütter mit Rüben, und dgl. milcherzeugendem Futter zu ver- ſehen
Eiiidiannendiin
*) Die alt- ungriſche Gewohnheit die Widder erſt um Demetrius d. i. 26. October zuzulaſſen, iſt und bleibt unter dieſet Vorausſesung immer noc< beyzubehal- ten, weil nur ſie den Zwe bep ſolchen“ Umſtänden am beſten erfüllt.|


