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Grundsätze der Schaafcultur : Versuch eines auf Natur und Erfahrung gegründeten Unterrichts in der Zucht, Veredlung, Stallung, Wartung und Nutzung der Schaafe ... / von Matthias Andreas Angyalffy
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gekehrt== wie man es bey unſern kleinen Land»- wirthen, die hierinn nur zu wenig heiklich ſind, täglich ſehen kann--- von ganz ſche>igen Schaa- fen, und oft eben ſo bunten Widdern oft ſchnee- weiße Lammer erfolgen. Ja ich kenne einen klei- nen Landwirth, der den ſonderbaren Einfall hatte, bey ſeiner kleinen Heerde, nebſt zwey weißen Wid- dern, wovon der eine ziemlich feinwollig war, auch einen ganz ſchwarzen Widder zu halten, um eint- ge ſchwarze Lämmer zu bekommen, und der zu ſei- nem Verdruße, kein einziges ſchwarzes, nur ſehr wenige hin und wieder ein biSchen gefleXte, und faſt lauter weiße Lämmer erhielt. Da nun dieſer ſchwarze Widder bey gehörigem Alter, und bey voll- kommener Geſundheit war, auch die ganze Spring- zeit hindurch, ſo wie die übrigen zwey den Schaa- fen wirklich beywohnte, ſo iſt kein Grund vorhan- den zu glauben, daß er keine Lammer gezeugt ha- ben ſollte, im Gegentheil muß man annehmen, daß den dritten Theil der Lammer gerade er gezeugt ha- be. Und hat er nun dieß, ſo ſollte=- weil die Lämmer, wie alle jungen Thiere, in der Regel, und der Natur der Sache nach, zum u: dem a-

Schriftſteller behaupten ,/ oder vielmehr einer dem an- dern nah ſchreiben. Lächerlich aber ſcheint mir, daß der bloße Wechfel des Trinkwaſſers bunte Lämmer ver- urſachen fönne. ſ: Varro de re ruft. 11, 2, Geute- brüd's geſammelter Unterr. von S H aa- fen und Sc<äfereyen; und Häſtfer in oben S1. angeführtem Werke.-- Alles was ich hizrüher glaube, iſt, daß dieß ein Spiel der Na- fur ſey, und daß dieſe unſere gute Mutter hieraus ſo ie aus vielem Anderen ein Geheimniß zu machen be- ießtf.