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Grundsätze der Schaafcultur : Versuch eines auf Natur und Erfahrung gegründeten Unterrichts in der Zucht, Veredlung, Stallung, Wartung und Nutzung der Schaafe ... / von Matthias Andreas Angyalffy
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und getränkt worden iſt, unter dieſelbe. Den Haus kt die* fen A behandle man an dieſem Tage eben ſo, wie je Nac man am vorigen Tage den B Haufen behandelt hat,(aſſen d. i. man gebe ihm Früh und Abends, jedesmal in dert ein Seidel Hafer per StüF, tränke ihn, und 9,181! raume ihm unter Tags die beſte Weide ein. Am(prefäkt dritten Tage kommt die Reihe untergelaſſen zu wer- der Zu den wieder dn den Haufen A, und der Haufen B huf ds wird wieder ſo, wie am erſten Tage behandelt;[uy 8 und ſo wird fortgefahren, ſo lange die Springzeit un) dar dauert. ſelben 10 Dieſe Methode hat nun den doppelten Vor- nie theil, 1tens daß die Widder auf dieſe Weiſe ſich wechſel! wechſelsweiſe einen Tag um den andern gehörig hielt w ausraſten, neue Kräfte ſammeln, und wieder fri- Nuß ſchen Saamen zur Reife bringen können; ztens(4 m daß ſie doch alle anderte Tage mittelſt guter nnd 6 ſolider Nahrung ihre Kräfte gehörig reſtauriren 3; da alice bekanntlich die Widder, wenn ſie immer bey der WE Heerde gelaſſen werden, äußerſt wenig, im An- nidt zu fange wohl einige Tage lang, beynahe gar nichts wochen freſſen, und ſo ganz jämmerlich von Fleiſch und inten Kraften kommen, zu denen ſie dann nur mit vie-' N ler Mühe, und oft nach langer Zeif wieder gelan-(einhn gen DIRE oder wohl gar, wie es oft geſchieht, elch im Laufe des Winters, oder im folgenden Früh- wih) Jahre jämmerlich zu Grunde gehen. Überdieß hat meinet, dieſe Sorgloſigkeit auch noch das Gältebleiben meh- Nachha

rerer Schaafe zur Folge, welches bey Befolgung

erſterwähnter Behandlung der. Widder ſicher nicht ſehr häufig geſchehen wird. eum Hätte man aus beſondern in der Localität, oder" den Wirthſchaftsverhältniſſen gegründeten Urſachen"v

Etwas wider dieſe Methode einzuwenden, ſo müſ- ſen