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Grundsätze der Schaafcultur : Versuch eines auf Natur und Erfahrung gegründeten Unterrichts in der Zucht, Veredlung, Stallung, Wartung und Nutzung der Schaafe ... / von Matthias Andreas Angyalffy
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zweß gleichen Portionen, nämlich Früh und Abends jedesmal ein Seidel als vorbereitende Stärkung zu ihrem Bede>kungsgeſchäfte. Kömmt nun der erſte Tag der Springzeit, ſo gebe man ihnen noch ſämmt- lich ein Seidel Hafer per StüX zum Frühſtuüce, tränke ſie, ſondere ſodann den Haufen A her- aus, und laſſe ihn unter die zu beſpringende Schaafheerde, und mit ſolcher auf die Weide. Den Haufen B weide man an dieſem Tage beſonders, auf einer guten Weide, in gehöriger Entfernung von der Mutterheerde,und gebe ihm zum Abendbrode wie- der ein Seidel Hafer per Stük. Am zweyten Tage früh ſondere man den A Haufen, aus der Heerde, und laſſe den B Haufen, nachdem er, zuvor ſein Seidel Hafer per StüF verzehrt hat, und

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err Rudolph Andrerechnet für jeden Spring- widder während der Springzeit auf dxrey Wochen einen Metzen Hader. ſ. deſſen Anleitunazur Vered- Iung des Sch<haafviehes u.ſ.w.4.Prag 13163 ein eben jet erſchienenes, mit der Feder und dem Feuer eines unbärtigen Jünglings,und init der Beleſenheit, und den Kenntniſſen eines graubärtigen Greiſen geſchriebe- nes, im Ganzen wohl gerathenes, und äußerſt intereſſan- tes Werk, welches um ſo intereſſanter erſcheint, wenn iman bedenkt, daß es von einem Verfaſſer iſt, der eben erſt ſein 23tes Lebensjahr zurückgelegt hat, von twel- <em alſo in der Folge noc< weit vorzüglichere Werke u erwarten ſichen. Ob ich nun gleich nicht alles Sintzelne dieſes Werkes blindlings unterſchreiben möchte, ſo trage ich doM kein Bedenken daſſelbe allen Freun- den und Beförderern der hobern Schaafzucht höhlich zu empfehlen 3 ſo wie ic nicht umhin kann, dem Va- terlande des jungen Verfäſſers( dem Markgrafthume Mahren) ſowohl, als ſeinem eben ſo bekannten als verdienten Vater( Herrn EC. C. Andre) zu einem ſol- <h<en Sohne von Herzen zu gratuliren.