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volle Richtigkeit, daß von jungen feurigen Wid- dern und alten Mutterſchaafen, und umgekehrt, von kräftigen jungen Mutterſchaafen und alten Widdern eine weit vorzüglichere Zucht zu erwar- ten ſey, als wenn man ſolche alte Thiere unter ſich zu- ſammen paaret. Sehr richtig ſagt daher ſchon Haſt- fer*), daß alte Schaafe mit jungen Widdern beſprungen werden müſſen.
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Begattung der Schaafe, und was dabey zu beobachten.
Die Widder ſind zwar das ganze Jahr hin- durch ſorgfältig zu pflegen und zu warten, und bis zur Begattungszeit genau von den Mutterſchaafen ab- geſondert zu halten, theils damit ſie ſich nicht un- nüßer Weiſe vor der eigentlichen Springzeit ent- nerven, ſondern bey vollen Kräften bleiben, theils damit man durch zu frühe, und vor der beſtimm- ten Lammzeit fallende Lämmer in ſeiner Wirth- ſchaftsordnung nicht geſtört werde; zur Zeit der Begattung aber müſſen ſie durchaus mit ganz be- ſonderer Sorgfalt gewartet und gefüttert werden,**)
wenn man nicht vor der Zeit entkräftete Widder, und
*) S. Inlſiruction 5ur 1a maniere d'elever et de Perfec- tionner les bestes ä laine par I. W. H aſifer,
x*) Schon der alte Römer Varro will, daß man die zur Begattung beſtimmten Widder zwey Monathe vor- her von der Heerde abſondere, dieſelben beſſer nähre, und ihnen, nebſt der Weide, als vorbereitende Stär- fung zu ihrem bevorſtehenden Geſchäfte etwas Gerſt? gebe. S,. Varro de ze rust, TI, 3.


