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Grundsätze der Schaafcultur : Versuch eines auf Natur und Erfahrung gegründeten Unterrichts in der Zucht, Veredlung, Stallung, Wartung und Nutzung der Schaafe ... / von Matthias Andreas Angyalffy
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=( 14)== allen geweſen. Hr. Chan orier, der dieß ebena pl! 0 falls bemerkte, habe ſogar aus dieſer Urſache ſol- hem u <e junge Böe ältern vorgezogen. Nur ſagt Hr. wn vB Flandrin freplich nichts, ob dieſe frühe Zulaſ- iden? ſung den Erzeugern ſelbſt geſchadet habe, oder ime? nicht. I< meiner Seits glaube, daß das zu frü-|(mme*l he Zulaſſen den Erzeugern beyderley Geſchlechts je immer ſchädlich ſeyn müſſe, und daß die Lämmer beſpn 1

darum nicht ſchöner, ja vielleicht minder kräftig fallen, als, wenn Widder und Mütter bey gehö- rigem Alter, d. i. weder zu jung, noch zu alt

ſind.) Orad Über acht Jahre alte Schaafe beyderley Ge- ſchlechts ſind in der Regel zur Zucht untauglich, 7! weil in dieſem Alter ihre Zeugungskraft ſchon nach vhb und nach abzunehmen anfängt, und endlich im Ges höhern Alter ganz aufhört. Ausnahmen giebt es| gkl indeſſen hier, wie überall, und man hat ſchon bis- nir weilen,--- wiewohl ſelten, und nur bey ganz vor-en zuglicher Wartung,=- Schaafe von 13,. bis.15 H Jahren und eben ſo alte Widder mit großem Vor- jen Zan theile zur Zucht gebrauchen ſehen. Nur müſſen ſhefton ſolche alte Schaafe ganz vorzüglich gewartet, und Betti mit beſonders kräftiger, nnd leicht verdaulicher(ndern Nahrung, als Kukuruß*)- Gerſten- oder Haber-"m Schrott gefüttert werden, wenn man auch einigen Nuten von ihnen haben will. Bey Schaafen von geringem Werthe würde ſichs daher der Mühe nicht aet, verlohnen, ſie über 8 Jahre beyzubehalten. Übris MW gens hat die Bemerkung des Hrn. Petri**)ihre tion); lle") 64 op zur 3 her y un); ) Kufuruß wird bey uns in Ungarnder Maps genannt. fund

"*) S. das Ganze der Schgafzucht. gebt