als Ausnahmen, weil die immer thatig!wirkende Natur nun einmal ſich keine unabweichliche Regel vorſchreiben läßt, bald die Eigenſchaften des Va- ters, bald die der Mutter in höherem und auffal- lenderem Grade beſißen, gleichwie wir dieß nicht nur bey den übrigen Hausthieren, ſondern ſelbſt bey uns Menſchen täglich beobachten können.
S. 9.
Ut welchem Alter die Schaafe beyderley Ge- ſchlec<hts zur Begattung zuzulaſſen, und wie lange ſie zurZucht mitNußten zu gebrauchen.
Ein Widder ſol nie vor völlig vollende- fem zweyten Jahre zur Begattung zugelaſſen werden
A
ner von geſundem Menſchenverſtande, auh Natur und Erfahrung auf meiner Seite. Und da Hr. Pethe ſelbſt nur ſagt, daß die Lämmer meiſtentheils( több= nyire) dem Widder nacarten, ſo ſcheint er ja ſelbſt Fälle zu erkennen, in welchen die Lämmer den Wid- dern nicht nachoarten. Wem arten ſie denn in dieſen Zällen nach, wenn denn die VWütter gar keinen Ein- fluß haben dürfen, ſondern bloße Wärterinnen und Säugammen der Lämmer ſeyn ſollen? Und warum ſagt dennHr. Pethe ſelbſt in ſeiner ſogenannten Begattungs- algebra!(hägato-älgebra) 5. 18. daß die Beredlung, wenn die Mutter von vorzüglich feiner Wolle ſind, in der 2ten wenn ſie minder feinwollig find, in der zten, und wenn ſie Zackelſchaafe ſind, erſt in der vierten Generation vollendet werde, wenn die Mütter keinen Einfluß ha- ben?------ Welche Conſequenz?-=--------“- Müßte denn nicht in der erſten Generation ſ<hon die ganze Beredlung vollendet ſeyn, wenn Alles nur bloß vom Widder abhienge? Wenn denn Or. Pethe mit eige- nen Augen gar nicht ſehen kann, oder nichtſehen will, ſo hätte er wenigſtens das leſen und beherzigen ſollen, was der Engländer Marſhall ganz der Natur der Sache gemäß, hierüber ſagt:». Daß nämlich durch das männlicGe Geſchleht allein, wenn es auch"75 voll- om-
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